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Emiratische Küche
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Die emiratische Küche verwendet mit Vorliebe Fisch, Fleisch und Reis, die meisten lokalen Spezialitäten sind Kombinationen aus Fleisch oder Fisch und Reis. Hier einige der beliebtesten „echt emiratischen” Spezialitäten.

Al Harees

Al Harees ist eines der köstlichsten emiratischen Gerichte, teilweise wegen seiner aufwändigen Zubereitung. Al Harees besteht größtenteils aus Fleisch und Weizen und ist eine beliebte Delikatesse, die zu besonderen Gelegenheiten wie Ramadan, Eid und Hochzeiten gereicht wird.

Für Al Harees wird gemahlener Weizen in einem Topf mit einer Prise Salz und Fleisch vermengt. Die Mischung kocht viele Stunden, bis Fleisch und Weizen sich vollkommen miteinander vermischt haben. Dann wird sie in einen Tontopf gegeben, der in einen Tonofen oder in ein Loch mit glühender Kohle im Boden gestellt wird. Der Topf wird vollständig mit Kohle bedeckt und bleibt so für mehrere Stunden. Die jetzt sehr dickflüssige Mischung wird dann mit einem besonderen Holzspatel, der "Midrib" genannt wird, gründlich umgerührt und auf flache Teller gefüllt. Zum Abschluss gibt man etwas Ghee darüber.

Al Majboos

Die Hauptzutaten für Al Majboos sind Fleisch (auch möglich: Huhn oder Garnelen) und Reis. Das Fleisch wird zusammen mit einer Mischung aus lokalen Gewürzen und getrockneter Limone in kochendes Wasser gegeben. Zum gekochten Fleisch kommen Röstzwiebeln und eine Gemüsemischung aus Kartoffeln, Tomaten und grünem Paprika. Die Mischung köchelt kurz bei kleiner Flamme. Dann verteilt man diese Mischung zwischen Schichten von gekochtem Reis und Safran. Schließlich gart Al Majboos etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme oder im Ofen.

Al Salona

Das Gericht besteht aus gekochtem Fleisch mit Zwiebeln, dazu wird eine Vielzahl von Gemüsen (Zucchini, Aubergine, Zwiebeln, Paprika, Tomaten und einige Okraschoten) beigemengt. Gewürze und Tomatenmark werden hinzugefügt. Diese Mischung köchelt 10 Minuten und ist dann servierfertig.

Al Madrooba

Ein Gericht aus Pökelfisch (den man hier “Maleh” – salzig – nennt) und Mehl. Der Fisch wird unter fließendem Wasser gewaschen und mit Gewürzen in einem Topf gekocht. Dabei wird die Sauce mit Mehl angedickt. Vor dem Servieren krönt man Al Madrooba mit ein wenig Ghee.

Fisch

Fisch wird ausgiebig in der emiratischen Küche verwendet und auf vielfältige Weise zubereitet: gegrillt, gebraten oder mit Reis im Paella-Stil gekocht. Der Fisch wird auch noch in altüberlieferter Weise konserviert: durch Einlegen in Salz (“Maleh”) oder Trocknen in der Sonne (“Al kaseef”). Getrockneter Fisch wird auch gemahlen ("Sahnah").

Emiratisches Brot

Raqaq (Fladenbrot)

Das “Raqaq” Brot entsteht aus ungesäuertem Teig, der flach ausgewalzt und auf einer heißen Eisenplatte gebacken wird. Das fertige Brot wird beliebig belegt mit Ghee, Butter und Zucker, Käse oder Fleischsauce (Thareed).

Hefebrot

Für den Teig mischt man Mehl, warmes Wasser, Hefe und eine Paste aus gemahlenen, in Wasser eingeweichten Datteln. Der Teig ruht etwa vier Stunden und wird dann in Stücke geschnitten, welche flach und rund geformt und beidseitig in einer Pfanne gebraten oder im traditionellen Ofen “Tabi” gebacken werden. Das Brot wird mit Honig und Butter oder Käse bestrichen. Dieses Brot ist eine Spezialität, die traditionell während des Ramadan verzehrt wird.

Al Jabab Brot

Ein weicher Teig wird in einen "Tabi" Ofen oder eine beschichtete Pfanne gegossen und wie ein Pfannkuchen auf beiden Seiten gebraten. Man isst das Brot je nach Geschmack mit Ghee und Zucker, Honig, Käse oder anderen Aufstrichen.

Desserts

Al Khabeesah

Für diesen Nachtisch wird Mehl auf der Ofenplatte erwärmt. Wenn es leicht gebräunt ist, gibt man Rosenwasser, Zucker, Ghee und Kardamom hinzu. Die Mischung brutzelt auf kleiner Flamme, bis sie fertig ist.

Al Khanfaroosh

Die Zutaten für Al Khanfaroosh sind Mehl, Eier, Zucker, Hefe, Kardamom, Safran und Rosenwasser. Die Mischung ruht eine Weile und wird dann in Stücke geteilt, die in Ghee gebraten werden. Das Mehl wird manchmal durch Reis ersetzt, wobei man den Reis ungemahlen wäscht und in der Sonne trocknen lässt.

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